Kornelia Thiemann

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Welke Akademie – Zielführend.

5 Merkmale einer guten Weiterbildung

Merkmale einer guten Weiterbildung

Wer an einer Weiterbildung interessiert ist, hat durch ein riesiges Kursangebot die Qual der Wahl. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern bzw. Weiterbildungen können allerdings sehr groß ausfallen. Um sich wirkungsvoll fortbilden zu können, ist daher die Wahl der passenden Weiterbildung ausschlaggebend. Die nachfolgenden 5 Merkmale dienen als Anhaltspunkte, die Ihnen die Einschätzung einer geeigneten Weiterbildung erleichtern.

 

1. Klare Definition der Lernziele

Weiterbildungsveranstaltungen dienen keinem Selbstzweck oder der Unterhaltung der Teilnehmer. Sie sollen die Teilnehmer „weiter“ bringen, in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten für ihre derzeitige Position oder für ihre Karriere. Legen Sie deshalb vor jeder Weiterbildungsmaßnahme fest, welches Ziel Sie verfolgen. Wollen Sie sich in Ihrem Fachgebiet auf den neuesten Stand bringen? Benötigen Sie Impulse im Sinne von „Best Practices“ aus anderen Unternehmen, weil Sie beispielsweise einen neuen Prozess in Ihrem Unternehmen etablieren wollen? Oder suchen Sie ein Verhaltenstraining, um persönliche Kompetenzen z. B. für Verhandlungssituationen zu stärken? Wenn Sie Mitarbeiter sind: Fragen Sie Ihren Vorgesetzten, mit welchen Erwartungen er Sie zu einer Weiterbildung schickt.

Anschließend gleichen Sie Ihre Ziele mit den Lernzielen der Veranstaltungsangebote ab. Die Lernziele jeder Weiterbildungsmaßnahme sollten klar formuliert sein und die Kompetenzen offengelegt werden, die Sie als Teilnehmer erlangen können. Je genauer diese kommuniziert werden, desto besser finden Sie die passende Weiterbildung für Ihre Bedürfnisse. Aufschluss über die Lernziele erhalten Sie üblicherweise über die Seminarbeschreibung. Im Zweifelsfall: Fragen Sie konkret beim Weiterbildner nach.

2. Praxisorientierte Seminarinhalte und Lehrmaterialien

Wichtig bei einer Weiterbildung ist die Anwendbarkeit des Erlernten im Arbeitsalltag. Daher sollte ein enger Praxisbezug der Lerninhalte gegeben sein. Achten Sie bei der Auswahl einer passenden Weiterbildung auf die Einbindung von Übungen, Best Practices, Case Studies und Gruppendiskussionen sowie die Verwendung von Checklisten im Programm. Bei einigen Weiterbildnern können Sie sich im Vorfeld auf der Website über die FAQs informieren, wie z. B. der Praxistransfer gewährleistet wird und welche Unterlagen Sie zu den Seminarinhalten erhalten werden. Auch die Agenda eines Seminars enthält mitunter wichtige Informationen zum Praxisbezug.

3. Dialogorientierter Unterricht in Kleingruppen

Die beste Lernleistung erzielen Sie durch die Teilnahme an dialogorientierten Veranstaltungen mit einer geringen Teilnehmerzahl. Die aktive Mitarbeit in dialogorientierten Kursen fördert gleich zwei Dinge: das Verständnis und das Einprägen der Seminarinhalte. Durch ausreichend Zeit für Fragen und die aktive Auseinandersetzung mit den Seminarinhalten bzw. mehr Zeit für Übungen setzen Sie sich intensiver mit den Inhalten auseinander und speichern diese auch besser im Gedächtnis ab. Außerdem können die Lehrenden Sie durch Interaktion in der Kleingruppe besser unterstützen und darauf eingehen, wie Sie das erlernte Wissen auf Ihre individuelle Arbeitssituation übertragen. Die Teilnehmerzahl sollte deshalb nur so groß sein, dass eine wirksame Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden möglich ist. Eine gute Teilnehmerzahl liegt je nach Veranstaltungsthema zwischen 6 und 12 Teilnehmern. Auskünfte über die maximale Teilnehmerzahl finden Sie oftmals in der Seminarbeschreibung.

4. Kompetentes und erfahrenes Lehrpersonal

Schauen Sie sich den fachlichen und praktischen Hintergrund des Dozenten an. Grundsätzlich zu empfehlen sind Dozenten, die ein Thema nicht nur akademisch beherrschen, sondern auch praktische Erfahrung mitbringen, also z. B. selbst an der Umsetzung in Unternehmen beteiligt waren. Die theoretischen Fachkompetenzen eines Lehrenden allein reichen je nach Ihrer persönlichen Zielsetzung für die Weiterbildung u. U. nicht aus, um Ihnen das erforderliche Wissen effektiv zu vermitteln. Wenn es Ihnen also nicht nur darum geht, sich einen Überblick über ein neues Fachgebiet zu verschaffen, so achten Sie bei der Auswahl Ihrer Weiterbildung auf einen Dozenten mit Praxiserfahrung und damit Zugang zu den typischen Umsetzungsproblemen für ein Themengebiet. Informationen zur Vita eines Referenten sind oft in den Seminarbeschreibungen der Weiterbildner enthalten. Hilfreich ist manchmal auch ein Blick in ein Business-Netzwerk wie XING oder LinkedIn.

5. Feedback der Teilnehmer

Nur regelmäßige und systematische Evaluationen ermöglichen es Weiterbildnern, ihr Angebot hinsichtlich Inhalten, Dozenten und auch organisatorischen Angelegenheiten zu optimieren. Am besten erfolgt dies über eine Befragung der Teilnehmer, also der Kunden, üblicherweise über einen anonymen Feedback-Fragebogen in Papierform oder Online. Hierüber können die Weiterbildungsanbieter sich auch ein Bild über den Lernerfolg machen und bei Bedarf ihr Angebot optimieren. Achten Sie daher darauf – v. a. wenn Sie regelmäßig Veranstaltungen eines Anbieters besuchen möchten –, wieweit nach der Veranstaltung das Interesse an Ihrem Feedback reicht. Dies ist sehr aussagekräftig hinsichtlich der Qualität des Weiterbildners.

Hier können Sie sich die 5 Merkmale einer guten Weiterbildung als Checkliste im PDF-Format herunterladen!

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